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SV unterliegt im Nachbar-Derby

Zum letzten Spiel vor der Winterpause, trat der SVT beim FC Gottfrieding an, um vielleicht doch noch einen ganz wichtigen Dreier zu holen. Doch zunächst spielte klar der Gastgeber, der bereits in der 13. Minute, durch Stefan Schütz mit 1:0 in Führung gehen konnte, nachdem Torhüter Andy Winter die Rechtsflanke genau vor seine Füße abwehrte. Der SV nun aufgewacht, nahm die hart umkämpfte Begegnung an und scheiterte in der 17. Minute knapp durch einen Freistoß von Dardan Bajraktari, dessen Schuss um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiflog. Nur zwei Minuten später brachte ein Freistoß von Hugo Pradela erneut Gefahr, doch diesmal parierte Torhüter Lukas Ammer glänzend die Schüsse von Dardan Bajraktari und Lukas Pleil, aus kürzester Distanz. Der FC Gottfrieding blieb auch weiterhin die offensiv bessere Mannschaft und kam in der 21. Minute per Konter über Andreas Lammer zur nächsten Torchance, die Ben Mehmeti gerade noch in letzter Sekunde zur Ecke abwehren konnte, die sogleich eine weitere hochkarätige Kopfballchance für den Mittelstürmer aus 9 Metern brachte, die SV-Torhüter Andy Winter bravourös noch um den linken Pfosten bog. Während Torhüter Andy Winter in der 25. Minute die nächste Großchance nach schnell ausgeführtem Freistoß der Gastgeber, noch zur Ecke abwehrte, brachte diese im Anschluss den nächsten Treffer für den FC, nachdem gleich zwei Verteidiger die Linksflanke im Strafraum verpassten und anschließend Ex-Thürnthenninger Dali Buric, den Ball aus 14 Metern trocken zum 2:0 für Gottfrieding, souverän hoch unter die Latte jagte. In der 44 Minute war Christoph Rainer auf der linken Seite unterwegs um die Vorentscheidung zu erzielen, als er sich den Ball an Torhüter Andy Winter vorbeilegte, doch Ben Mehmeti in letzter Sekunde, die brandgefährliche Situation bereinigte. Den Auftakt zur zweiten Spielhälfte machte in der 46. Minute eine weitere Großchance für Gottfrieding durch Dali Buric, der freistehend per Flugkopfball aus 9 Metern, an Torhüter Andy Winter scheiterte. Der SV schöpfte ab der 62. Minute neue Hoffnung, nachdem Marco Biberger nach Foul an Hugo Pradela im Strafraum eine etwas unverständliche rote Karte sah und Ben Mehmeti den fälligen Strafstoß zum 2:1 Anschlusstreffer verwandelte. Fast wäre dann in der 71. Minute sogar noch der Ausgleichstreffer durch Laurant Smakiqi gefallen, doch dessen Schuss aus 13 Metern, landete am linken Innenpfosten und sprang zum großen Pech für den SV, wieder ins Spielfeld zurück. Da Julius Göldner (74.) und Martin Bugarin (77.) in der Folgezeit noch zwei unnötige Zeitstrafen kassierten, war der mannschaftliche Vorteil wieder aufgehoben und der FC verwaltete nun in Überzahl, geschickt das Spiel. Der SV warf in den Schlussminuten zwar alles nach vorne, obwohl man nun für Konter offen war und so hatte Maurice Mutter in der 82. Minute die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, die er jedoch freistehend aus 14 Metern, knapp am linken Pfosten vorbeisetzte. So blieb es letztendlich bei einem verdienten Sieg der Hausherren, während der SV dem durchaus möglichen Ausgleich nachtrauerte und damit den Anschluss an die Relegationsplätze verlor. Im Reservevorspiel agierte der SVT insgesamt und nach vorne fiel zu harmlos und kassierte eine verdiente 2:0 Niederlage nach Treffern von Emre Camlikaya und Christian Weichslgartner.

 

 

SV unterliegt dem Favoriten aus Wallersdorf

Der Favorit aus Wallersdorf ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte und kam bereits in der 2. Minute zu einer guten Gelegenheit, als Abwehrchef Ben Mehmeti die Flanke per Kopf verlängerte und fast seinen Torhüter Andy Winter per Heber überraschte, der den Ball gerade noch runter pflücken konnte. Der FC machte weiterhin mit seiner starken Offensive gehörig Druck und erzielte schließlich in der 21. Minute durch Jarju Bakery die 0:1 Führung per Drehschuss aus 16 Metern, ins kurze Eck. Während die Heimelf nur am verteidigen war, zeigte sich in der 32. Minute die Stärke der Wallersdorfer, die nach einer weiteren Flanke in den Strafraum, durch Alexander Feldmann per Kopfball aus 9 Metern auf 0:2 erhöhten. Nur zwei Minuten später musste Torhüter Andy Winter dann eine Glanzparade auspacken, um den Schuss von Julian Krebs noch um den Pfosten zu drehen und den nächsten Treffer zu verhindern. Nach der Pause schalteten die Gäste einen Gang runter, so dass der SV besser ins Spiel kam. Torchancen blieben jedoch Mangelware und erst die Hereinnahme von Thomas Stuckenberger. machte das SV-Spiel gefälliger. Wallersdorf blieb aber auch in der Folgezeit die spielbestimmende Mannschaft und war im Angriff gnadenlos effektiv, wie die 62. Minute zeigte, als Alexander Feldmann die nächste Flanke in den SV-Strafraum, per Kopfball zum 0:3 verwandelte. Nur eine Minute später wäre eigentlich ein Handelfmeter für den SV fällig gewesen, doch Schiedsrichter Konrad Stöger verweigerte nicht nur diesen, sondern insgesamt zwei Elfmeter pro Mannschaft. Julian Wagner hatte schließlich in der 78. Minute einen weiteren Treffer für die Gäste vor Augen, setzte aber seinen Kopfball aus 5 Metern nach einer Rechtsflanke, ungehindert neben das Tor. Nach einer tollen Einzelaktion von Thomas Stuckenberger in der 78. Minute, wäre fast noch der Anschlusstreffer gefallen, doch ging dessen Schuss nur knapp über die Querlatte. Dafür zeigte Wallersdorf warum man um den Titel mitspielt, denn Jarju Bakery umspielte in der 85. Minute mit feiner Technik noch Torhüter Andreas Winter, ehe er den Ball zur 0:4 Führung ins SV-Gehäuse schob. Nachdem Hugo Pradela in der 90. Minute mit einem Foulelfmeter an Torhüter Stefan Pielmeier scheiterte, blieb es schließlich bei diesem hoch verdienten 4:0 Sieg für die Gäste aus Wallersdorf. Beim Vorspiel der Reserven hielt sich der SVT schadlos und siegte nach Treffern von Viktor Ellert (14.), Daniel Pölsterl (34.), Eugen Knoll (50.) und Genna Schpakow (55.) bei Gegentreffer von Michael Stuiber und Kevin Schmeissl, verdient mit 4:2 Toren.   

 

 

Geglückte Revanche

Zum Auftakt der Rückrunde, wollte sich der SVT beim TSV in Frontenhausen für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und damit den letzten Tabellenplatz mit dem Gegner tauschen. Deshalb hieß es für die Pradela-Elf Alles oder Nichts, um den Anschluss an den Relegationsplatz nicht gänzlich zu verlieren. Der SV agierte von Beginn an als die aktivere Mannschaft, während der Gastgeber auf Konter lauerte. Doch beide Mannschaften erzeugten in den ersten 30 Minuten wenig Produktives, so dass richtige Chancen nicht zustande kamen. Erst in der 32. Minute scheiterte Dardan Bajraktari nach einem Querpass aus 14 Metern, nur knapp neben dem rechten Pfosten. Selbst die wenigen Standards in der Begegnung blieben in der ersten Hälfte harmlos und ungenutzt, so dass eine Flanke von Julius Göldner in der 41. Minute, die Hugo Pradela freistehend an der Fünfmeterlinie um 1 Schritt verpasste, noch die größte Torchance darstellte. In der zweiten Hälfte des umkämpften Spiels, hatte der SV in der 55. Minute nach einem Einwurf von Ben Mehmeti schließlich Pech, als der Ball vom Rücken von Berkant Üzük aus 7 Metern, nur an den linken Pfosten prallte. Nur eine Minute später musste dann Frontenhausens Torhüter Johannes Koch eine sehenswerte Glanzparade auspacken, um den Freistoß von Hugo Pradela aus dem oberen rechten Tordreieck zu holen. Der SV blieb auch weiterhin die agilere Mannschaft mit dem größeren Offensivdrang und erzielte schließlich in der 67. Minute durch Lukas Pleil, nach Querpass von Julius Göldner, einen klaren Treffer, den Schiedsrichter Cetin Sabahattin, aber fälschlicherweise wegen Abseits verweigerte. Als Daniel Pollersböck in der 71. Minute einen Schritt zu spät kam und Julius Göldner im Strafraum umsäbelte, zeigte der Schiedsrichter folgerichtig auf den Elfmeterpunkt und verwies den Spieler mit gelb-roter Karte des Platzes. Diese Chance nutzte anschließend Ben Mehmeti um den SV Thürnthenning nicht unverdient, mit 0:1 in Führung zu bringen. Frontenhausen nun mit einem Mann weniger, gab sich jedoch nicht auf und warf nun alles nach vorne. So kam der SV zunächst noch zu einer weiteren Torchance nach einem Einwurf in der 83. Minute, wobei die Rechtsflanke über Torhüter Johannes Koch hinweg, nur die Querlatte touchierte. Die letzten Minuten gehörten dann klar dem TSV Frontenhausen, die nach einem Fehlpass im Mittelfeld von Hugo Pradela, per Konter auf dem Weg zum Ausgleich waren, aber zunächst aus 12 Metern am glänzend reagierenden Torhüter Andy Winter scheiterten, ehe Dardan Bajraktari den Nachschuss noch überragend vor der Torlinie abgrätschen konnte. In der 91. Spielminute hatte der TSV mit der letzten Chance des Spiels, nochmal den sicheren Ausgleich vor Augen, den jedoch Michael Pollersböck per Nachschuss aus 8 Metern, über das Tor jagte. So blieb es bei diesem knappen, aber nicht unverdienten Sieg für den SVT, der das ganze Spiel über mehr für den Erfolg investiert hatte und damit die geglückte Revanche nehmen konnte. Im Reservevorspiel blieb der SVT nach einer 2:0 Führung und zwischenzeitlichem Ausgleich, ebenfalls in der Erfolgsspur und siegte noch verdient mit 2:4 Toren. Die Torschützen für den SV waren Viktor Sommer (20./21.) und Christian Ruder (62./70.) bei Gegentreffer von Adrian Schachtner (30. Elfmeter/40.)

 

 

SVT landet den ersten Heimsieg

Zum letzten Spiel der Vorrunde empfing der SVT die Abraham-Elf aus Dingolfing, die als Favorit in diese Partie gegangen war und bereits in der 10. Minute die große Chance zur Führung hatte, als Elias Schrettenbrunner und Stefan Nunweiler nach einem gefährlichen Freistoß in den Strafraum, beide um Zentimeter am Ball vorbei rutschten. Während der SV aus einer gesicherten Defensive agierte, verbuchte Dingolfing in der 14. Minute die nächste hochkarätige Torchance durch Elias Schrettenbrunner, der aus 2 Metern die Querflanke nicht im SV-Gehäuse unterbringen konnte. Nach dem kurzzeitigen Anfangsschwung des FCD, egalisierten sich aber beide Mannschaften und es entwickelte sich ein umkämpftes, aber ausgeglichenes Spiel, dem die großartigen Torchancen fehlten. Nach einem herrlichen Pass von Dardan Bajraktari in der 31. Minute auf Hugo Pradela, nahm sich schließlich der SV-Spielertrainer ein Herz und platzierte seinen Schuss aus 14 Metern, zur nicht unverdienten 1:0 Führung, genau neben den linken Pfosten. Dingolfing reagierte darauf mit weiteren Angriffen, die jedoch alle in Weitschüssen endeten, die nichts Zählbares einbrachten. Die technisch versierten Gäste, fanden ihren Meister immer wieder in den Abwehrreihen des SVT, die hervorragende Arbeit leisteten. Auch nach der Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel im Mittelfeld, das in der 70. Minute seinen nächsten Höhepunkt verzeichnete, als der eingewechselte Lukas Pleil auf der halblinken Seite alleine auf Dingolfings Torhüter Thomas Kerscher zulief und aus 10 Metern an diesem scheiterte. Nur 4 Minuten später hatte auch der FC die Riesenchance durch Enrico Loibl, der aus 11 Metern die Rechtsflanke völlig freistehend verstolperte und den möglichen Ausgleich vergab. Umso effektiver endlich einmal Thürnthenning durch ihren besten Mann, Hugo Pradela, der einen schweren Fehler von Abwehrchef Florian Mühlbauer im Strafraum nutzte, ihm gekonnt den Ball abnahm und aus 7 Metern zur umjubelten 2:0 Führung Torhüter Thomas Kerscher tunnelte und ins lange Eck traf. Als schließlich Lukas Wimmer nur 2 Minuten später aus 10 Metern zum 2:1 Anschlusstreffer traf, wurde es nochmal spannend. Doch diesmal ließ sich der tapfer kämpfende SV nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und landete schließlich verdient den ersten Sieg und die ersten Punkte in dieser Saison. Im Reservevorspiel erlaubte sich der SVT eine unglaublich schwache und arrogante Leistung und verschenkte nach einem 0:2 Rückstand und einer anschließenden 4:2 Führung, noch den sicheren Sieg, da man widerstandslos und voller Überheblichkeit, glasklare Torchancen nicht nutzte und sich noch zwei weitere Kontertore, innerhalb von 2 Minuten, zum 4:4 Endstand einfing. Die Torschützen für den SV waren Viktor Ellert (34.), Lukas Pleil (40.) und Daniel Pölsterl (49./51.) bei Gegentreffer von Lukas Kallmeier (12.), Jason Knarr (30.), Liga Wojtek (53.) und Tobias Kurz (54.)

 

 

SVT unterliegt im Nachholspiel

Im Nachholspiel bei der SG Griesbach/Steinberg hatte die erste große Chance der SVT bereits in der 3. Minute nach einem Eckstoß, als Manuel Hopf im Nachschuss aus 7 Metern gleich zweimal an Torhüter Thomas Obermeier scheiterte, der im Nachfassen den Ball noch von der Torlinie holte. Es entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel, weil beide Mannschaften mit weiten Bällen auf die Sturmspitzen agierten, wie in der 8. Minute über die rechte Seite, den die SG mit einem Treffer abschloss, der allerdings wegen klarem Abseits nicht gegeben wurde. Nach einem weiteren Pass der Gastgeber in die Spitze auf Michael Fischer, kam dieser durch Andreas Wallinger zu Fall und der sehr gute Schiedsrichter Müller, Walburgskirchen, zeigte folgerichtig sofort auf den Elfmeterpunkt. Diesen verwandelte Philipp Hopper souverän zur 1:0 Führung für die Spielgemeinschaft. Auch weiterhin entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Möglichkeiten für beide Mannschaften, dem es jedoch in letzter Konsequenz fehlte, so dass beide Teams mit der knappen Führung für Griesbach/Steinberg die Seiten wechselten. Den Auftakt zur zweiten Hälfte machte in der 48. Minute ein gelungener Konter des SV über die rechte Seite durch Manuel Hopf und Laurant Smakiqi, dessen Schuss nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei ins Toraus rauschte. Nur eine Minute später hatte Manuel Hopf die Riesenchance zum Ausgleich, nachdem er sich im Mittelfeld den Ball erkämpfte, dann den Ball per Kopf über Torhüter Obermeier vorlegte und mit seinem Abschluss aus 15 Metern am zurück geeilten Verteidiger vor dem leeren Tor scheiterte. Als schließlich die SG durch eine 10 Minuten Zeitstrafe für Dominik Weinmann vorübergehend dezimiert wurde, drückte der SV noch mehr auf das Tempo. Doch die Gastgeber überstanden diese Strafe schadlos, während Manuel Hopf nach einer Freistoßflanke von Ben Mehmeti in den Strafraum, den Kopfball am Elfmeterpunkt um Haaresbreite verpasste. Ein gefährlicher Freistoß von Lukas Steeger in der 75. Minute aus 25 Metern, forderte dann eine Glanzparade von Torhüter Andreas Winter, um den nächsten Treffer für die SG zu verhindern. In der Schlussviertelstunde löste Thürnthenning dann die Viererkette auf, um den längst fälligen Ausgleichstreffer zu erzielen, den Julius Göldner in der 77. Minute auf dem Fuß hatte, als sein Heber im Strafraum der Gastgeber, über Torhüter Thomas Obermeier hinweg, nur an der Querlatte landete. Da der SVT weiterhin das große Manko bei seinen Torabschlüssen sucht, kam schließlich was kommen musste. Nach einem Einwurf von der linken Seite, hatte zunächst Michael Fischer die Vorentscheidung für die Gastgeber auf dem Fuß, verzog dabei aber aus 20 Metern nur knapp am linken Pfosten vorbei. Diese schaffte Manuel Trautmannsberger in der 90. Minute nach einem weiteren langen Ball aus der eigenen Hälfte in den SV-Strafraum, da sein Kopfball aus 12 Metern genau neben dem linken Pfosten zum 2:0 Endstand einschlug, obwohl Torhüter Andreas Winter noch dran gewesen war. Im völlig ausgeglichenen Reservevorspiel, stellten sich die Zuschauer schon auf ein torloses Unentschieden ein, ehe Bastian Rähse in der 94. Minute per Abpraller, den gerechten Spielausgang noch auf den Kopf stellte.  

 

SVT unterliegt im Derby gegen Großköllnbach

Unter der guten Leitung von Schiedsrichter Peter Stadlbauer, SV Malgersdorf, legte der Gemeindenachbar aus Großköllnbach los wie die Feuerwehr und hatte bereits in den ersten 5 Minuten zwei gute Auftaktchancen, die zuerst Andreas Wallinger beim Schuss von Ludwig Birgmeier klärte, ehe Ben Mehmeti den Querpass gerade noch vor dem einschussbereiten Viktor Berg entschärfte. Nach einer Rechtsflanke von Ludwig Birgmeier hämmerte dann Michael Wagner den Ball aus 10 Metern volley an den rechten Pfosten. Der SVT total in die Defensive gedrängt, sah in den ersten 20 Minuten überhaupt kein Land und hatte Glück, dass Birgmeier und Danner im Anschluss jeweils nur knapp am Tor vorbei, ihre Chancen ins Toraus setzten. Nach Vorlage von Viktor Berg in der 17. Minute, war es aber schließlich der stark spielende Ludwig Birgmeier, der per Kopfball aus 7 Metern, verdient zum 0:1 für den Gast erfolgreich war. Der SVT konnte sich bei Torhüter Andreas Winter bedanken, der einen starken Tag erwischte und in der 20 Minute mit den Fingerspitzen den Schuss von Michael Wagner aus der zweiten Reihe, noch um den Pfosten drehte. Und auch weiterhin drehte nur Großköllnbach auf und verbuchte in der 28. Minute über Ludwig Birgmeier den nächsten Pfostentreffer, ehe Viktor Berg freistehend den Abpraller aus 14 Metern über die Querlatte beförderte. In der 45. Minute packte schließlich Andreas Winter die nächste Glanzparade aus und holte den Freistoß von Philip Danner, aus 18 Metern über die Mauer gezogen, noch aus dem unteren rechten Toreck. Der SVG hätte bis zur Halbzeit schon gut und gerne mit 0:4 führen können, ließ jedoch zu viele klare Chancen ungenutzt. Nach der Pause kam auch der Gastgeber besser ins Spiel und hatte in der 53. Minute nach schönem Pass von Rick Spanner, durch Manuel Hopf die große Ausgleichschance, der freistehend vor Torhüter Marcel Fröndhoff, knapp am langen Pfosten vorbei scheiterte. Nach einer Ecke in der 60. Minute von der rechten Seite, musste eigentlich der Ausgleich fallen, doch Berkant Üzük setzte freistehend den Kopfball aus 7 Metern über das Gehäuse. Im Gegenzug war dann wieder Großköllnbach an der Reihe, doch verpasste der Mittelstürmer die Rechtsflanke und rutschte aus 8 Metern am Ball vorbei. In dem mittlerweile ausgeglichenen Spiel, ergab sich in der 76. Minute die nächste gute Chance für den Gast, der durch Hannes Pritzl alleinstehend aus 12 Metern, an Torhüter Andreas Winter scheiterte. Als Ben Mehmeti in der 80. Minute in den Strafraum marschierte und zu Fall kam, forderten einige SVT-Anhänger zwar Elfmeter, doch Schiedsrichter Stadlbauer behielt den Überblick und verweigerte zu Recht den Strafstoß für die Gastgeber. Den Schlusspunkt setzte schließlich nochmals Großköllnbach in der 82. Minute, als Michael Wagner nach einem Eckstoß aus 9 Metern, an der Oberkante der Querlatte scheiterte. So blieb es bei diesem knappen, aber verdienten Sieg der Gäste, die besonders in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft war. Im Vorspiel der Reserven hatte der Gastgeber nach dem verschenkten Spiel in Mamming, einiges gut zu machen und kam durch Treffer von Lukas Pleil (16./55.), Christian Ruder (27.) und Franz Walter (28.) bei Gegentreffer von Lukasz Haligowski (2.), Dominik Kössling (45.) und Max Kammermeier (85.) zu einem verdienten 4:3 Heimsieg.       

   

SVT weiterhin ohne Punktgewinn

Nach zuletzt zwei starken Auftritten des SV, wollte die Pradela-Elf in Mamming endlich etwas Zählbares auf ihrem Punktekonto verbuchen. Dazu baute Trainer Hugo Pradela die Abwehr nochmals um, welches sich nachträglich allerdings als Fehler herausstellen sollte. Die erste Chance des Spiels hatte der SVT in der 3. Minute nach Kopfballvorlage von Berkant Üzük auch der Spielertrainer selbst, der zentral aus 12 Metern an der Glanzparade von Torhüter Andreas Hochholzer scheiterte, der den Ball noch aus dem unteren Toreck fischte. Die Gastgeber von Beginn an offensiv und kämpferisch aufgestellt, kamen schließlich in der 6. Minute nach einer hohen Freistoßflanke in den Strafraum, überraschend zu ihrem ersten Treffer durch Josef Sedlmeier, der ungehindert aus 7 Metern zum 1:0 einköpfen durfte. In der 10. Minute dann bereits das 2:0 für Mamming nach einem Eckstoß von der linken Seite, den Torhüter Andreas Winter eigentlich schon sicher geglaubt, sich beim missglücktem Fangversuch, den Ball selber ins Tor ablenkte. Dass Torhüter Andreas Winter nicht den besten Tag hatte, zeigte sich in der 17. Minute erneut, nach einem schwachen Abwurf zu Andreas Wallinger, der unter Bedrängnis den Zweikampf verlor und dadurch Andreas Graiczyk plötzlich alleinstehend vor dem Torhüter, den Ball zum 3:0 rechts unten im Kasten versenkte. Nun schien das Spiel eigentlich gelaufen, da die Gastgeber in den Zweikämpfen immer einen Schritt schneller waren und der SV außer Einzelaktionen, zunächst wenig zu Wege brachte. Nach der Halbzeitpause konnte aber Thürnthenning das Spiel zumindest ausgeglichen gestalten und kam in der 52. Minute nach einem schönen Pass in die Gasse von Manuel Hopf, durch Hugo Pradela zum 3:1 Anschlusstreffer, der den Ball an Torhüter Hochholzer vorbei ins lange Eck beförderte. Während Mamming in der 56. Minute nach einem Freistoß in den Strafraum, noch durch Florian Stempfhuber die Kopfballchance am langen Pfosten aus 8 Metern vergab, brachte die nächste Standartsituation per Eckball in der 74. Minute, den nächsten Treffer durch Kopfball von Florian Stempfhuber, der damit aus 9 Metern ungehindert auf 4:1 für den TSV Mamming erhöhte. Zwar verkürzte Manuel Hopf in der 76. Minute nach einem herrlichen Sololauf bis in den Strafraum, aus 12 Metern noch auf 4:2, doch reichte es letztendlich nicht mehr, den verdienten Heimsieg für den TSV Mamming zu verhindern, zudem eine Zeitstrafe für Ben Mehmeti in der 86. Minute, den SV auch noch in der Mannschaftsstärke dezimierte. Das Reservevorspiel im Modus 9 gegen 9 hatte es für die Zuschauer in sich. Bereits nach 10 Minuten lag der SVT nach Treffern von Johannes Zurl (1.), Lukas Pleil (5.) und Daniel Pölsterl (11.) mit 3:0 in Front und sah wie der sichere Sieger dieser Partie aus. Doch dann hörte die Mannschaft plötzlich zu spielen auf und verstrickte sich in unglaubliche Diskussionen mit dem Schiedsrichter. So kam der Gastgeber als Nutznießer durch Tore von Thomas Waas (13.) und Stefan Beyer (44./52.) zum verdienten 3:3 Ausgleich. Zwar erhöhte der SV durch einen Strafstoß von Christian Banea (54.) wieder auf 3:4, doch eine indiskutable gelb-rote Karte für Lukas Pleil wegen Meckerns nur 1 Minute vorher, dezimierte den SV auf 8 Spieler. Anstatt die erneute Führung jedoch zu sichern und sich wieder auf Fußball zu konzentrieren, schaute man ohne jeglichen Einsatz, dem TSV Mamming in seinen Aktionen zu und kassierte tatsächlich noch zwei Treffer durch Stefan Wenner (63.) und Julian Schwinghammer (91.) zur verdienten 5:4 Niederlage.       

SVT mit unglücklicher Niederlage

Gegen den Tabellenführer aus Haidlfing wartete auf die Pradela-Elf eine vermeintlich unlösbare Aufgabe, zu der man erneut stark ersatzgeschwächt, antreten musste. Doch der SVT ging kämpferisch und motiviert in diese Begegnung, die man aus einer verstärkten Defensive positiv gestalten wollte. Beide Mannschaften gaben sich zunächst zurückhaltend und neutralisierten sich ohne großartige Torchancen gegenseitig. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Lukas Pleil aus 15 Metern, erstmals nur knapp am langen Pfosten vorbei scheiterte. Ein Freistoß von Laurent Smakiqi aus 18 Metern, rauschte in der 32. Minute nur äußerst knapp am kuren Pfosten vorbei und sorgte erneut für höchste Gefahr im Haidlfinger Strafraum. Die Gäste, die bis dahin wenig produktiv und ohne jegliche Torchance agierten, mussten in der 43. Minute die nächste Schrecksekunde überstehen, als Hugo Pradela seinen Freistoß aus 18 Metern, nur an den rechten Außenpfosten setzte. Nach der Halbzeitpause kam der SVT dann offensiver aus der Kabine und der Tabellenführer konnte sich in der 51. Minute bei ihrem Torhüter Manfred Wieder bedanken, der mit einem überragenden Reflex, den vermeintlichen Kopfballtreffer von Berkant Üzük aus 6 Metern, noch mit einer Hand von der Torlinie kratzte. Mit der ersten Chance stellten jedoch die Gäste aus Haidlfing das Spielergebnis auf den Kopf, da Simon Schwetz in der 59. Minute mit einem Freistoß von der rechten Strafraumgrenze, völlig überraschend zum 0:1 ins untere lange Eck traf. Trotzdem blieb Thürnthenning die spielbestimmende Mannschaft und setzte die Gäste zunächst mit einem Lattentreffer in der 61. Minute weiterhin konsequent unter Druck, während sich diese immer mehr in die Abwehr zurückzogen und das Ergebnis verwalteten. In der 65. Minute hatte dann Dieter Ibel die Riesengelegenheit zum Ausgleich, als er nach einem Freistoß in den Strafraum getreten, aus 11 Metern völlig freistehend, Torhüter Wieder den Ball in die Arme spielte. Nur zwei Minuten später kam dann Christian Ruder nach Pass von Dieter Ibel zur nächsten Ausgleichschance, als er halbrechts alleine auf Torhüter Manfred Wieder zulief und aus 7 Metern am kurzen Pfosten, mit seinem Schuss ins Toraus scheiterte. Ein schnell angelegter Konter über Hugo Pradela in der 69. Minute zu Laurant Smakiqi, zeigte einmal mehr, dass der SVT auch in diesem Spiel nicht vom Glück gesegnet war, da dessen Schuss aus 12 Metern zuerst den Innenpfosten touchierte, ehe er quer zur Torlinie, wieder ins Spielfeld zurücksprang. Man konnte der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf machen, so leidenschaftlich wie Thürnthenning kämpfte, doch nachdem Simon Schwetz in der 84. Minute seinen Schuss aus 22 Metern nur rechts am Tor vorbei setzte, blieb es letztendlich bei diesem wahrlich schmeichelhaften Sieg für den Tabellenführer, der an diesem Tag mit einem blauen Auge davongekommen war, während Thürnthenning weiterhin auf den ersten Punktgewinn warten muss. Im Reservevorspiel siegte der SVT aufgrund einer starken zweiten Hälfte durch Treffer von Franz Walter (50.) und Lukas Pleil (56.) verdient mit 2:0 Toren.  

 

 

SVT wartet weiterhin auf Punkte

An diesem 7. Spieltag empfing der SVT den TSV Pilsting am Thürnthenninger Berg. Da die Gäste mit einer Serie von 3 Siegen in Folge im Gepäck anreisten, während der Gastgeber nach wie vor keine Punkte aus dieser Spielzeit auf dem Konto hatte, war die Favoritenrolle klar verteilt. Die Pradela-Elf steckte sich dennoch hohe Ziele für diese Partie und wollte dementsprechend aus einer sicheren Defensive heraus konzentriert ans Werk gehen, um endlich die aktuelle Niederlagen-Serie zu brechen. Leider wurde dieses Konzept bereits in der 14. Minute gestört, als der SV im Mittelfeld einen unnötigen Ballverlust hinnahm und der darauffolgende Konter beim völlig freistehenden TSV-Angreifer Aigner landete, der den Ball aus 5 Metern zwar erst im Nachschuss, aber dennoch letztlich zum 0:1 für Pilsting im Tor unterbringen konnte. Die Heimmannschaft stand im weiteren Verlauf der ersten Hälfte dann sehr tief und konnte aufgrund vieler Fehler im Spielaufbau kaum offensive Akzente setzen. Ein Freistoß in der 25. Minute aus dem linken Halbfeld auf Pradela, der mit einem Kopfball zunächst am Gäste-Torwart scheiterte und den Nachschuss per Fallrückzieher am Tor vorbei setzte, blieb leider nur eine seltene Ausnahme. Im Gegenzug konnte man sich bei SVT-Keeper Andi Winter bedanken, als es in der 36. Minute nur an seiner Glanzparade lag, dass Thürnthenning nicht nach einem weiteren selbstverschuldeten Ballverlust im Mittelfeld nicht ein weiteres Tor kassierte. Den herausgespielten Pilstinger Abschluss aus ca. 10 Metern lenkte er mit einer tollen Reaktion noch über das Tor. Pilsting ging somit als die gefährlichere Mannschaft verdient mit der Führung in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichener, auch die Gastgeber hatten nun mehr Spielanteil, jedoch konnte nach wie vor zu wenig Druck nach vorne erzeugt werden. Größere Torchancen blieben bei beiden Mannschaften aus. In der 60. Spielminute kam es dann zur Aufregung auf Seiten der Heimmannschaft, als Göldner in einer strittigen Szene im 16er der Gäste durch eine Grätsche zu Fall gebracht wurde, der fällige Pfiff des Schiedsrichters aber ausblieb. Allerdings war es dann später in der 68. Minute wiederum Andi Winter im Tor des SVT, der einen sicheren Gegentreffer verhinderte, als sich die Heim-Abwehr einen katastrophalen Fehlpass zum Pilstinger Stürmer leistete, der allein auf Winter zugehen konnte, aber an ihm scheiterte. Am Ende des Tages gelang es dem SVT leider nichts zählbares mehr und somit bildet er mit 0 Punkten aus 7 Spielen nun weiterhin das Schlusslicht der Tabelle. Die Reservemannschaften trennten sich nach einem torreichen Spiel mit 3:3. Thürnthenning konnte eine dreimalige Führung nicht in einen Sieg umwandeln, die Gäste konnten immer wieder antworten und entführten so einen glücklichen, aber verdienten Punkt nach Pilsting. Tore: 1:0 (5.) Piazza, 1:1 (29.) B. Stutz, 2:1 (33.) Banea, 2:2 (37.) Th. Stutz, 3:2 (88.) Beibl, 3:3 (90.) Hofmann

 

Weitere Niederlage für den SVT

 

Auch in Reichstorf sah sich zunächst der SV den stürmischen Angriffen der Gastgeber gegenüber, die in den ersten 10 Minuten gleich zwei gute Chancen durch Dotzauer vergaben. In der 11. Minute dann auch für den SV die erste gute Gelegenheit nach einer Ecke durch Rick Spanner, der aus 9 Metern um Zentimeter den Kopfball verpasste. Nachdem Dieter Ibel in der Offensive gegen 3 Mann den Ball verstolperte, schaltete Reichstorf sofort in den Konter um und kam per Foulelfmeter durch Dotzauer zur 1:0 Führung. Der FC weiterhin die spielbestimmende Mannschaft scheiterte in der 25. Minute durch Matyas Hron aus 13 Metern an Torhüter Andreas Winter, ehe Josip Grebenar nur eine Minute später ungehindert in den Strafraum marschierte und zum 2:0 ins lange Eck traf. Hoffnung keimte schließlich bei den SV-Anhängern in der 30. Minute auf, als Hugo Pradela nach Foul an Julius Göldner, per Elfmeter den Anschlusstreffer zum 2:1 verwandelte. In der 33. Minute erkämpfte sich Hugo Pradela im Mittelfeld den Ball, drang damit in den Strafraum der Gastgeber ein und erzielte mit einem Schuss ins lange Eck den 2:2 Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Karten neu gemischt, doch mit einem völlig unberechtigten Strafstoß für den FC in der 42. Minute, stellte Matyas Hron die geschenkte 3:2 Führung für den Gastgeber her. Obwohl sich Reichstorf in der 43. Minute durch eine 10 Minuten Zeitstrafe für Breitschopf selber dezimierte, blieben sie auch nach der Pause am Drücker und nutzten per einfachem Doppelpass die Schlaflosigkeit der SV-Abwehr, mit dem Treffer durch Dotzauer zum 4:2 gnadenlos aus. Die Gastgeber kombinierten im Mittelfeld und in der Offensive wie sie wollten und legten in der 58. Minute durch Josip Grebenar mit der 5:2 Führung den nächsten Treffer nach. Als Reichstorf in der 80. Minute erneut eine 10 Minuten Zeitstrafe für Mehmeti Endrit hinnehmen musste, kassierte er SV doch tatsächlich den nächsten Treffer in Unterzahl durch Jan Sebek zum 6:2. Das Spiel längst entschieden, sah noch einen schönen Kopfballtreffer zum 6:3 durch Rick Spanner in der 89. Minute nach Eckball von Hugo Pradela, welches schließlich auch den Endstand dieser Partie bedeute. Im Reservevorspiel war der SVT erfolgreicher und gewann durch Treffer von Daniel Pölsterl (49./73./85.), Christian Banea (21./52.) und Davide Piazza (88.) bei Gegentreffer durch Klee und Luger per Elfmeter, verdient mit 2:6 Toren.

 

 

 

Unglückliche Niederlage für den SVT

Das Heimspiel gegen den TSV-FC Arnstorf hätte fast mit einem Paukenschlag begonnen, als Rick Spanner bereits in der 1. Minute die Riesengelegenheit zur Führung hatte, da sein Schuss aus 20 Metern, das leere Tor nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei verfehlte. Der SV von Beginn an druckvoll, kam per Freistoß in der 4. Minute zur nächsten Chance durch Dardan Bajraktari, den Torhüter Golginger noch mit einer Glanzparade aus dem linken Winkel holte. In der 11. Minute hatte dann Hugo Pradela die nächste Hundertprozentige vor Augen, scheiterte aber freistehend aus 9 Metern an Torhüter Golginger, ehe nur drei Minuten später auch Andreas Wallinger aus 10 Metern volley den Ball knapp über das Gehäuse drosch. Der SV hätte bereits gut und gern klar führen müssen bzw. können, doch mit der ersten Chance ging Arnstorf nach einem Freistoß durch Seitl per Kopfballbogenlampe mit 0:1 in Führung. Während Manuel Hopf nur 2 Minuten später die nächste Großchance aus 9 Metern am Tor vorbeisetzte, war es schließlich Lukas Pleil der in der 25. Minute, der den 1:1 Ausgleich aus 8 Metern nach Vorlage von Hugo Pradela, erzielte. Nach einer Ecke in der 30 Minute und der Kopfballvorlage von Felix Held, scheiterte dann mit Pech Andreas Wallinger aus 6 Metern, an der Querlatte. Es war zum Verzweifeln, welche Topchancen der SV liegen ließ, genau wie in der 46. Minute Hugo Pradela, der aus 18 Metern abgezogen hatte und am Innenpfosten scheiterte, von wo der Ball wieder ins Feld zurücksprang. Nachdem gleich 2 SV-Spieler nach nicht geahndeten Fouls von Schiedsrichter Sußbauer in der 52. Minute verletzt liegen blieben, scherte sich der TSV-FC um die Fairness und spielte trotz Aufforderung den Ball ins Aus zu schlagen, einfach weiter. Fairness geht anders! So konnte Diouf mehr oder weniger ungehindert zur 1:2 Führung verwandeln. In der 62. Minute war es erneut Torhüter Golginger, der zuerst einen Freistoß von Hugo Pradela noch aus dem langen Eck fischte, ehe dieser in der 64. Minute den Schuss von Mauel Hopf aus 12 Metern, mit einer Glanzparade parierte. Während Manuel Hopf in der 71. Minute auf der linken Seite in den Strafraum durchmarschierte und alleinstehend vor Torhüter Golginger seinen Schuss aus 10 Metern über das Gehäuse setzte, kam Arnstorf mit einer der wenigen Chancen zum nächsten Treffer durch Diouf, der per Außenrist den Kunstschuss genau neben den Pfosten, zum 1:3 verwandelte. So bewahrheitete sich die traurige Weisheit, wenn du vorne die Chancen liegen lässt, dann kriegst du sie hinten rein. Das die Gäste dann noch einen geschenkten Elfmeter von Schiedsrichter Sußbauer durch Diouf zum Endstand von 1:4 geschenkt bekamen, obwohl der Stürmer vorher klar zum Abschluss kam und an Torhüter Werner Boiger scheiterte, war dann schließlich auch schon egal. Das Reservevorspiel im Spielmodus 9 gegen 9, endete tor- und glanzlos mit 0:0 Unentschieden.  

 

SVT verliert gegen Haberskirchen

Auch beim Auswärtsspiel in Haberskirchen gegen den Tabellenvorletzten, musste der SVT mit einer absoluten Not-Elf antreten. Diesmal war es sogar nötig, das Reservevorspiel auf einen anderen Termin zu verschieben, welches die mehr als angespannte Lage des SV zeigte. Unter der guten Leitung von Schiedsrichter Rohrmeier, DJK Leiblfing, kam es in der 10. Minute zur ersten brenzligen Situation im SV-Strafraum, als Torhüter Werner Boiger noch einen Schritt schneller war, um den Ball nach Linksflanke, vor Thomas Peisl zu klären. Drei Minuten später hatte Hugo Pradela dann die Gelegenheit für Thürnthenning, doch ging sein Schuss von der Strafraumlinie, nur knapp links am Tor vorbei. Haberskirchen offensiv immer gefährlich und in der Defensive kaum gefordert, kam dann in der 20. Minute durch Markus Leitl zur 1:0 Führung, der nach Steilpaß allein vor Torhüter Werner Boiger auftauchte und sicher verwandelte. Der SV versuchte zwar dagegenzuhalten, war aber immer einen Schritt zu spät und die Gastgeber einfach aggressiver in ihrer Spielweise. Ein gelungener Doppelpass in der 29. Minute, brachte schließlich Rick Spanner aus 13 Metern in beste Schussposition, die jedoch von einem Verteidiger in letzter Sekunde geblockt wurde. Nur 3 Minuten später marschierten die Gastgeber mit einem schönen Doppelpass ungehindert durch das gesamte Mittelfeld und erhöhten durch Florian Zeilmeier auf 2:0 für Haberskirchen, die mittlerweile das Spiel komplett kontrollierten. Verdeutlicht wurde das Ganze in der 47. Minute durch Moritz Wimmer, der Dieter Ibel auf der linken Seite im Strafraum regelrecht austanzte und dann locker zum 3:0 ins lange Eck verwandelte. Das Spiel dadurch endgültig gelaufen, verlagerte sich anschließend nur noch in die Spielhälfte des SV, der sich einer höheren Niederlage entgegenstemmte. So wurde Torhüter Werner Boiger zum absolut besten Mann des SVT, der in der 75. und 83. Minute zuerst eine hundertprozentige Torchance von Lukas Peisl aus 5 Metern zu überstehen hatte, der die Rechtsflanke freistehend über das Tor drosch, ehe er gleich zweimal aus kürzester Distanz, reaktionsschnell die Schüsse der Spvgg. vereitelte. Eine Minute später aber wurde der hoffnungslos unterlegene SV durch Moritz Wimmer über die linke Seite ausgekontert, der das Ergebnis auf 4:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Tobis Leitl in der 88. Spielminute durch einen verwandelten Handelfmeter zum 5:0 Endstand. Wenn man selbst gegen den Tabellenvorletzten eine solch klare Niederlage bezieht, dürfte es wohl für den SVT in Zukunft schwer werden, die rote Laterne auf absehbare Zeit wieder abgegeben zu können.

 

SVT bleibt weiterhin ohne Sieg

 Die Verletztenliste beim SV wird immer länger und so hatte die Pradela-Elf beim Titelaspiranten in Wallersdorf einen schweren Gang vor sich. Die Hausherren ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer der Sieger der Begegnung sein sollte und hatten bereits in der 4. Minute die erste Großchance nach einem Freistoß in den Strafraum, die von Torhüter Florian Schott reaktionsschnell noch vereitelt werden konnte. In der 9. Minute war schließlich der erste Treffer fällig, als Patrick Petzenhauser mit einem herrlichen Diagonalpaß aus der rechten Spielhälfte, Benjamin Obermaier bediente, der aus 10 Metern per Kopfball an Torhüter Florian Schott vorbei, das 1:0 markierte. Auch in der Folgezeit bestimmten die Gastgeber eindeutig das Spiel und setzten mit dem 2:0 durch Alexander Feldmann nach Freistoßflanke per Kopfball aus 7 Metern, das nächste Ausrufezeichen. Alexander Feldmann war es auch in der 25. Minute, der die Hintermannschaft des SV erneut gehörig durcheinanderwirbelte, aber alleinstehend vor Torhüter Florian Schott scheiterte, der einen Schritt schneller als der Stürmer war. Überhaupt kam die SV-Defensive mit den schnellen Stürmern der Wallersdorfer nicht klar, die nach Belieben schalten und walten konnten und durch Lukas Klostermann in der 31. Minute auf 3:0 erhöhten, nachdem er von Alexander Feldmann von der Grundlinie bedient, aus 8 Metern nur noch einschieben brauchte. Nach einer tollen Linksflanke von Rick Spanner in der 37. Minute, wäre eigentlich der Anschlusstreffer fällig gewesen, doch vergab Andrej Necsa aus 7 Metern freistehend. Nachdem Alexander Feldmann in der 43. Minute gleich zwei Verteidigern das Nachsehen gab und alleinstehend aus 9 Metern an Torhüter Florian Schott scheiterte, sorgte nach einem Foul von Felix Held, ein berechtigter Strafstoß von Benjamin Obermaier in der 49. Minute, zum 4:0 für den neuen Ergebnisstand. Während die SV-Anhänger bereits mit einem Debakel rechneten, sorgte Julius Göldner nach Querpass von Andrej Necsa in der 58. Minute, mit dem 4:1 wenigstens noch für einen gelungenen Spielzug und den Ehrentreffer. Denn im Anschluss war wieder Wallersdorf an der Reihe, als in der 62. Minute gleich zwei Verteidiger bei einem Querpass nur zuschauten, wie Alexander Feldmann Danke sagte und den Ball alleinstehend am langen Pfosten, aus 8 Metern zum 5:1 über die Torlinie schob. Den Schlusspunkt unter diese völlig einseitige Partie, setzte der FC in der 73. Minute durch Luca Fischer, der die nächste Orientierungslosigkeit der SV-Abwehr nutzte und aus 12 Metern die Linksflanke zum 6:1 Endstand in die Maschen jagte. Im Reservevorspiel sahen die Zuschauer ein völlig ausgeglichenes Spiel, das die Gastgeber mit einem abseitsverdächtigen Treffer von Lichosik in der 57. Minute, glücklich gewinnen konnten.

 

SVT mit schwachem Saisonstart

 

Zum ersten Spiel der neuen Saison empfing der SVT die Gäste aus Frontenhausen, die bereits in der 4. Minute von einer mehr als fragwürdigen Elfmeterentscheidung profitierten und durch Andreas Huber mit 0:1 in Führung gingen. Ansonsten entwickelte sich bei tropischer Hitze eine eher gemächliche Partie, die von Kampf und vielen Abspielfehlern geprägt war. Frontenhausen jedoch engagierter, kam in der 12. Minute zu einer guten Chance für Dominik Maier, der seinen Schuss aus 14 Metern auf der halbrechten Seite, nur knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Der SV verbuchte seine erste gute Möglichkeit in der 18. Minute als Julius Göldner über rechts in den Strafraum zog und Daniel Grad in letzter Sekunde die Querflanke von der Grundlinie abwehren konnte. Nach einem weiten Pass von Ben Mehmeti auf Julius Göldner, hatten die SV-Anhänger den Ausgleich bereits vor Augen, den allerdings Torhüter Johannes Koch mit einer überragenden Parade noch verhinderte, als er den Kopfball noch aus dem langen Eck fischte. Ein Weitschuss von Ben Mehmeti aus 15 Metern, der nur knapp rechts das Tor verfehlte, war die dann letzte nennenswerte Aktion der ersten Hälfte. Die Gäste kamen nach der Halbzeitpause aktiver auf den Platz zurück und erzwangen in der 58. Minute den nächsten Strafstoß, nachdem Dieter Ibel dem Stürmer mit einem völlig unnötigen Foul behilflich war. Diese Chance lies sich Andreas Huber nicht entgehen und verwandelte sicher zur 0:2 Führung für Frontenhausen. Thürnthenning nun geschockt, musste nur 5 Minuten später nach fehlender Zuordnung die Entscheidung zum 0:3 hinnehmen, da Emanuel Maier eine Linksflanke ungehindert aus 17 Metern rechts ins lange Eck beförderte. Nach einem klaren Foul von Philipp Ferstl in der 76. Minute wäre sogar der nächste Strafstoß für die Gäste fällig gewesen, doch diesmal blieb die Pfeife von Schiedsrichter Johann Schott, FC Harburg zum Glück für den SVT stumm. Der Gastgeber bemühte sich zwar in der Folgezeit noch um den Anschlusstreffer, heraus kam dabei aber wenig Produktives. Vielmehr spiegelte sich der ganze Frust der Niederlage noch in einer klaren roten Karte für Spielertrainer Hugo Pradela in der 80. Minute, während der TSV Frontenhausen das Spiel und die Punkte hochverdient und ungefährdet mit 0:3 nach Hause brachte. Im Reservevorspiel konnte der SVT durch einen überragenden Manuel Hopf mit seinem Dreierpack (43./72./86.), bei einem Gegentreffer von Stefan Schachtner (80.), die Punkte und den 3:1 Sieg verdient auf dem Berg verbuchen.

 

Thürnthenning`s Reserve holt den Meistertitel

 

Erst am letzten Spieltag wurde die Meisterschaft der Reserverunde der KKL Mallersdorf entschieden und so musste der SV Thürnthenning II zum Meisterschaftsendspiel nach Mengkofen reisen. Schwerer konnte die Aufgabe nicht sein, da der Tabellendritte seine letzten vier Spiele sehr überzeugend gewann und in Bestbesetzung auflaufen konnte. Im Hintergrund lauerte der SC Postau II, der mit einem Sieg in Eggmühl und einer gleichzeitigen Niederlage von Thürnthenning, punktemäßig nicht nur gleichgezogen, sondern aufgrund des Torverhältnisses (Remis im direkten Vergleich), die Meisterschaft noch erringen konnte. Gerade deswegen ging der SVT sehr motiviert und auf Sieg eingestellt, in diese entscheidende Partie gegen Mengkofen. Mit einer starken Mannschaftsleistung konnte man schließlich den SV Mengkofen nach Treffern von Thomas Stuckenberger (30./85.) und Andreas Wallinger (69.) klar und hochverdient mit 0:3 bezwingen und den Meistertitel unter Dach und Fach bringen. Mit einer unglaublichen Siegesserie von 12 Siegen in Folge und dem Endergebnis von 18 Siegen, 3 Unentschieden und nur 3 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 68:25 Toren, holte nun Thürnthenning´s Reserve nach genau 20 Jahren Durststrecke, wieder einmal den Meistertitel auf den Berg. 1. Vorstand Erwin Spanner beglückwünschte bei der anschließenden Saisonabschlussfeier, alle eingesetzten Spielern der Meister-Mannschaft und bedankte sich auch bei den Trainern Hugo Pradela und Marek Kottysch für die hervorragende Zusammenarbeit, die als neues Saisonziel für die Reserve, zugleich die Titelverteidigung ausriefen.